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Neue Prognos Studie zum „Wohnungsmangel in Deutschland – Auswirkungen und Ansätze zur Überwindung“

Vorstellung der Studie am 17. März 2010 auf dem Forum Wohnungsbau 2010, Basel/Berlin 17. März 2010

Der deutsche Wohnungsmarkt ist auf der Angebotsseite gekenn­zeichnet durch eine vergleichsweise geringe Neubautätigkeit und einen hohen Bestand an nicht bedarfsgerechten Altbauten. Einer­seits verschieben sich auf der Nachfrageseite die Anforderungen an den gewünschten Wohnraum. Andererseits entwickelt sich die Nachfrage aufgrund der demografischen und wirtschaftlichen Ent­wicklung zunehmend regional uneinheitlich. In Folge dieser Ange­bots- und Nachfragekonstellationen prognostiziert das Eduard Pestel Institut für Deutschland mittelfristig ein Defizit an bedarfs­gerechtem Wohnraum.

Im Auftrag der Kampagne Impulse für den Wohnungsbau hat die Prognos AG zum einen auf Grundlage von Befragungen untersucht, welche bestehenden und potenziellen Maßnahmen besonders geeignet sind, zur Schließung der Wohnungsbaulücke beizutragen (Modul 1). Zum anderen wurde untersucht, welche Entwicklun­gen – nicht zuletzt in sozialer Hinsicht – zu erwarten sind, wenn es nicht gelingt, die bestehende Wohnraumlücke zu schließen (Modul 2).